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Emsa Turboline Kräuter- und Gemüseschneider - "We love zubereiten"

Wir kochen und backen gerne. Daher legen wir auch immer großen Wert auf innovative Küchenhelfer. Alles, was uns das Vorbereiten, Kochen und dann auch Servieren erleichtert probieren wir daher sehr gerne aus.



Daher haben wir uns sehr gefreut, dass wir beim EMSA Produkttest "We love Zubereiten" dabei waren und uns den EMSA Turboline Kräuter- und Gemüseschneider ausprobieren durften.

Bisher hatten wir einen elektrischen Zerkleinerer, der aber nicht wirklich so funktioniert hat, wie wir uns das wünschten. Alles was wir zerkleinert haben, war dann eher Mus. Außerdem schaffte er z. B. Nüsse oder gefrorene Früchte so gar nicht. Bei EMSA soll das anders sein.

Der EMSA Turboline wird ergonomisch per Hand bzw. Seilzug betrieben. Er besitzt ein patentiertes Klingensystem. Diese Klingen sind schwenkbar und zerkleinern so mit wenig Kraftaufwand Zutaten wie Zwiebeln, Tomaten, Nüsse, Schokolade und Obst.


Zum Lieferumfang gehören:
  • 1 Behälter
  • Klingensystem
  • Deckel mit integriertem Zugband
  • Bedienungsanleitung und Rezeptvorschläge

Der EMSA Turboline hat eine Fassungsvermögen von 0,9 Liter, was schon relativ viel ist. Der UVP liegt bei 38,99 Euro. Bei Amazon oder in dem ein oder anderen gut geführten Hautshaltswarengeschäft gibt es ihn schon ab 33.-- Euro. Bis auf den Deckel sind alle Teile spülmaschinenfest.

Die Bedienung ist wirklich leicht. Da er ganz ohne Strom funktioniert, ist er leicht überall einsetzbar. Man gibt einfach die Klingen in den Zerkleinerer, die Zutaten dazu und setzt dann den Deckel auf. Je nachdem, wie klein man das Schneidegut haben möchte befestigt man noch den Abstandhalter an den Klingen und betätigt dann das Zugband. Die Klingen rotieren dann und schnippeln (fast) alles, was ihnen in den Weg kommt klein.


Da die Messer furchtbar scharf sind, passt beim Reingeben und Entnehmen bitte auf. Ich habe mich die ersten male wirklich stark daran geschnitten. Nicht umsonst ist zur Aufbewahrung ein Klingenschutz dabei. Jüngere Kinder würde ich auf keinen Fall mit dem Turboline hantieren lassen. Die Messer mit schweizer Technologie sind und bleiben übrigens auch nach mehrmaliger Verwendung verdammt scharf. Sie sind rostfrei.

Der EMSA Turboline steht sicher aufgrund eines Gummirings am Boden. Muss man auch mal fester ziehen, rutscht er nicht gleich weg.

Er ist handlich und findet auch im Schrank gut Platz. Die Kunststoffteile an sich sind leicht zu Reinigen. Nur der Klingeneinsatz lässt sich ausgerechnet etwas schwerer reinigen. In erster Linie muss man wieder aufpassen, dass man sich nicht schneidet. Leider hat er auf der Unterseite eine Rille, in der sich Flüssigkeit oder die Zutaten ansammeln. Je nachdem wie er eben im Geschirrspüler liegt, werden die Messer hier nicht ganz sauber.


Während des Tests galt es, verschiedene Aufgaben zu erfüllen.
Als erstes sollen wir leckeres Bruscetta für 4 Personen zubereiten:
  • 5 Fleisch- oder Strauchtomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Zwiebeln
  • 0,5 Bund Basilikum
  • 5 EL Olivenöl
  • ein wenig Salz und Pfeffer



Die Tomaten zur Hälfte teilen und in dem Kräuter- und Gemüseschneider zerkleinern. Knoblauch, Zwiebeln und Basilikum durch mehrmaliges Ziehen am Seilzug in feine Stücke zerkleinern. Danach alle Zutaten in dem Kräuter- Gemüseschneider vermengen. Am besten schmeckt Bruschetta auf frisch gebackenem Ciabattabrot.

Was soll ich sagen? Ich war begeistert, was der kleine, per Hand betriebene Kräuter- und Gemüseschneider so alles schafft. Es brauchte nicht wirklich viel Kraft, um z. B. Zwiebeln und Knoblauch zu zerkleinern. Er hat alles o. g. Zutaten aufgenommen und die so entstandene Mischung hat wirklich für vier Portionen ausgereicht.

Auch in Woche 2 gab es eine neue Aufgabe. Mit dem TURBOLINE Kräuter- und Gemüseschneider lassen sich sogar leckere Smoothies zubereiten. Die Klingen zerkleinern die Früchte und vermischen sie gleichzeitig mit dem Joghurt. Wir sollten einen leckerer Smoothie aus Waldbeeren herstellen:
  • 500 g Tiefkühl-Waldbeeren
  • 150 g Joghurt
  • 20 g Honig
  • ein paar Eiswürfel für den besonderen Frischekick

Wir hätten noch Eiswürfel dazu geben sollen. Die habe ich mir allerdings wetterbedingt gespart und außerdem waren ja die Waldbeeren gefroren. Alle Zutaten wurden in den Kräuter- und Gemüseschneider gegeben und dann die vorgegebenen 5x an dem Seilzug gezogen.


Im gefrorenen Zustand haben hier nicht alle Waldbeeren in den Turboline gepasst. Also habe einfach auf zweimal "gesmootht". Bei den gefrorenen Früchten hatte der Turboline kleine Startschwierigkeiten. Ganz so leicht zerkleinert er Gefrorenes nicht. Zumindest nicht mit 5 Zügen am Seil. Da brauchte es schon ein wenig mehr und einmal haben sich die Messer auch im gefrorenen Gut verhakt.


Auch passt das Rezept nicht so ganz. Das war mehr ein Frozen-Joghurt als ein Smoothie. Ich habe dann einfach noch ein wenig Milch dazugegeben, dann konnte man es auch mit einem dicken Strohhalm trinken.

In der Woche 3 stand dann ein Pesto mit Nüssen auf dem Aufgabenplan.
  • 100g Walnüsse
  • 50g getrocknete Tomaten
  • 100ml Walnussöl
  • Salz und Pfeffer



Da ich schon vorab bei meinen Mittestern lesen konnte, dass die getrockneten Tomaten Probleme machen, habe ich gleich Tomaten eingelegt in Öl genommen. Geht genauso (dachte ich eigentlich) und gibt vermutlich weniger Probleme. Die fehlende Menge an Öl habe ich eben mit dem Walnussöl aufgestockt.

Die Walnüsse waren keinerlei Problem, auch wenn sie gerne ein weniger feiner gehäckselt werden hätten können. Die Tomaten waren allerdings extrem widerspenstig und haben sich ständig um die Messer gelegt. Also doch nicht so einfach wie gedacht. Generell fand ich das Rezept zu "ölig" und zu wenig fein. Salz und Pfeffer haben hier für den Geschmack nicht gereicht, bei mir kamen noch Kräuter dazu. Man muss sich ja nicht immer streng an alle Vorgaben halten. Küche heißt Kreativität ;o). Allerdings konnte mich bei aller Verfeinerei das Rezept nicht überzeugen.



Mein abschließendes Fazit zum Turboline von EMSA:

Der Kräuter- und Gemüseschneider von EMSA schafft vieles, aber eben auch nicht alles. Was ich absolut positiv finde, ist, dass er die Zutaten nicht matscht, sondern wirklich zerkleinert und dabei auch härte Lebensmittel wie eben Nüsse und Eis schafft. Die Messer sind nach 4 Wochen immer noch richtig scharf und tun ihre Arbeit. Das Zerkleinern geht ohne Mühe und ohne großen Kraftaufwand. Toll ist auch, dass bis auf den Deckel alles in die Geschirrspülmaschine kann. Leider bleiben dann und wann aber Reste am Schneideeinsatz zurück und müssen nachgereinigt werden.

Für uns ein kleiner, handlicher Küchenhelfer, den wir inzwischen auch regelmässig im Einsatz haben. Zwei Punkte ziehen wir dennoch ab. Einmal dafür, dass eben nicht alles so einfach wie versprochen gelungen ist und auch für den Reinigungsaufwand des Messereinsatzes. Von uns gibt es daher gute 3 von 5 Sterne und ein Dankeschön an EMSA, dass wir dabei sein durften.

Trend & Test 30.03.2015, 10.27

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Anke

Der Beerensmoothie sieht besonders lecker aus. Einfach toll sowas selbst zu machen und nicht immer diese plastikverpacken Fertigprodukte! :)

vom 23.02.2017, 21.27
1. von Philipp

Klasse Teil. Wir nutzen ihn meistens im Sommer für Guacamole oder wenn meine Freundin auf die Idee kommt, Smoothies zu machen. Geht schnell und ohne abspülen - so wie es sein sollte! :ok:

vom 07.02.2016, 17.14
Antwort von Trend & Test:

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